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24.01.2012
Erster Punkteverlust der Damen
Die Aufgabe bei dieser Runde war nicht ganz ohne, standen uns doch die Kantonsrivalinnen aus Tafers und im zweiten Spiel des Tages die laufstarken Damen aus La Chaux-de-fonds gegenüber.
UHC Flamatt-Sense vs. UHC Tafers-Schmitten 3:4
Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden würde und waren auch etwas nervös. Bei einigen war wohl auch das letzte Spiel im Hinterkopf, welches wir nicht ganz unbeschadet überstanden hatten.
Leider kassierten wir wie so oft in dieser Saison das erste Tor, konnten jedoch bald wieder ausgleichen. Wiederum nicht zum ersten Mal in dieser Saison handelten wir uns wegen eines Abstandfehlers eine zwei Minuten Strafe ein. Dass Tafers ein gutes Powerplay hat wissen wir und es erstaunt deshalb auch nicht, dass sie erneut in Führung gehen konnten. In der Folge verpassten wir den Ausgleich einige Male um Haaresbreite und wie es dann so oft kommt, kassierten wir einen weiteren Treffer zum 3:1. Mit diesem Zwischenresultat ging's ab zum Pausentee. Unsere Trainer erklärten uns, dass noch alles drin sei und dass wir endlich anfangen sollten unseren Job zu machen. Das wollten wir auch und gingen motiviert aus der Kabine. Mit 2 statt 3 Linien wollten wir den Druck erhöhen. Unglücklicherweise kassierten wir gleich nach der Pause, als wir voller Elan wieder ans Werk gehen wollten, das 4:1. In der Folge agierten wir oft glücklos und scheiterten am eigenen Unvermögen. Man wurde auch den Eindruck nicht los, dass wir im Kopf immer einen Schritt zu spät waren und folglich auf dem Platz beinahe 2 Schritte. Hinzu auch kam noch eine höchstens mässige Schiedsrichterleistung, die fast damit geendet hätte, dass Caris Vater die Partie zu Ende gepfiffen hätte. Leider nur fast, denn zum Schluss hätten wir einen fähigen Schiedsrichter gebrauchen können. Die gegnerische Torhüterin liess mehr als einmal ihr Karate-Talent aufblitzen und tackelte in reiner Fussballmanier unsere heranstürmenden Spielerinnen um, und wenn das nicht reichte, wurde das Tor verschoben.
Schliesslich gelang Tat doch noch der Treffer zum 2:4 und wir schöpften wieder Hoffnung, doch es waren nur noch wenige Minuten zu spielen. Wir nahmen die Torhüterin raus und suchten unser Glück im 4 gegen 3, doch auch hier wollte es zunächst nicht recht klappen und das nötige Abschlussglück fehlte uns. Doch schliesslich zappelte der Ball doch noch im Netz, der Anschluss zum 3:4 war gelungen. Der Jubel blieb uns jedoch im Hals stecken, als wir sahen, dass nur noch 1 Sekunde zu spielen war. Dieses Tor war leider zu spät gekommen.
Fazit: Trotz der mangelhaften Schiedsrichterleistung hat Tafers ein besseres und clevereres Spiel abgeliefert und verdient gewonnen. Bei uns haben sich einige Baustellen gezeigt und wir wissen, woran wir noch arbeiten müssen. Es bedarf von jeder Spielerin einiges mehr, um unser Ziel zu erreichen.
UHC Flamatt-Sense: Andrina, Tat (1T), Cari (1T, 1A), Nadine, Dodo, Mo, Madeleine (2 min), Salo (1T), Pizza, Deby; Ersatz: Stephi, Lexi und Säru.
UHC Flamatt-Sense vs. UHC La Chaux-de-Fonds 6:4
Hoch motiviert starteten wir in die Partie, wollten wir doch unseren Fehler vom vorherigen Spiel wieder wett machen. (Leider fällt mir kein anderes Wort als doch ein, der Leser möge mir die etwas monotone Wortwahl verzeihen.) Doch es kam alles anders. Entgegen unseren Plänen kassierten wieder wir das erste Tor. Wir fingen uns wieder und Tat schoss den Ausgleich. Als wir dann per Freistoss noch in Führung gehen konnten, glaubten wir das Spiel endlich in die richtigen Bahnen geleitet zu haben. Doch es kam erneut alles anders. Heute schien weder unser glücklicher noch unser cleverer Tag zu sein und wir kassierten innerhalb von kurzer Zeit 2 Tore zum 3:2. Wo war nur unser Vorsprung geblieben? Hektik machte sich breit und allen unterliefen Flüchtigkeitsfehler, die sonst niemals passieren. Ein ungewohnt zerfahrenes und vom Winde verwehtes Flamatt spielte auf dem Platz. Als wir dann kurz vor Ende der 1. Halbzeit noch das 4:1 kassierten waren wohl alle froh, um den Pausenpfiff. Wären wir ein Superleague-Team und hätten nicht so treue und liebe Fans wären wir wohl zu Recht von einem Pfeifkonzert begleitet in die Kabine gegangen. Was war nur mit uns los?
In der Pause versuchten uns die Trainer aufzurütteln.
Die zweite Halbzeit brachte Linienumstellungen mit sich, Pizza und Nadine griffen ins Spielgeschehen ein. Doch schon nach fünf Minuten, mussten wir auf zwei Linien umstellen, weil das Team immer noch nicht die gewünschte Leistung zu zeigen vermochte.
Mit zwei Linien gelang es uns konstanter zu werden, jedoch wollten die Tore einfach nicht fallen. Wieder scheiterten wir am eigenen Unvermögen und am unglaublichen Glück der Torhüterin die mehr als einmal in die richtige Ecke stolperte. Nach zehn langen Minuten schoss Cari das 3:4. 3 Minuten vor Schluss ersetzten wir die Torhüterin durch eine vierte Feldspielerin. Tat wehrte spektakulär das 3:5 ab und praktisch im Gegenzug erzielte Nadine mit einem beherzen Schuss den Ausgleich. Erleichterung machte sich breit. Als wir dann einen Freistoss auf der gegnerischen Grundlinie zugesprochen bekamen schossen wir tatsächlich den Führungstreffer. Das Tor kam selbst für die Schützin überraschend, war sie doch schon wieder auf dem Weg zu rück um zu verteidigen, als scharenweise Leute von der Bank auf sie zu kamen. Tat krönte das Ganze noch mit dem 6:4. Wir waren alle sehr erleichtert.
Fazit: Wenn wir doch alle mehr auf dich hören würden, nicht war Debby?=) Dieses Turnier war hoffentlich nur ein Ausrutscher in dieser Saison und wir gedenken unseren treuen Fans bessere und weniger Nerven aufreibende Spiele zu zeigen, auf dass unsere schwangeren Fans bedenkenlos und ohne ärztliches Zeugnis zum Spiel erscheinen können.
Das Turnier wird sicher noch einiges zu reden geben, doch wir werden unsere Lehren daraus ziehen und gestärkt aus dieser Situation hervorgehen.





